
Wie ich mich fühle
- Janine Lehleiter
- 31. Mai
- 1 Min. Lesezeit
„Wie läuft’s in der Liebe?“
– „Ich bin glücklich.“
„Bist du dir sicher, dass du glücklich bist — oder redest du dir das nur ein und sagst das so?“
Genau dieses Gespräch hatte ich vor Kurzem.
Viel länger ging es auch gar nicht. Aber irgendwie hallt es nach … 🤔
Ich finde es verrückt, wie oft Menschen anderen sagen wollen, wie sie sich fühlen sollten.
„Die soll sich mal nicht so anstellen. Andere haben viel größere Probleme.“
„Nach so kurzer Zeit kann man doch noch nicht von Liebe sprechen.“
„Der übertreibt einfach immer.“
Und plötzlich werden Gefühle bewertet, verglichen oder sogar abgesprochen.
Können wir anfangen, Menschen so anzunehmen, wie sie sind? Mit all ihren Emotionen, Unsicherheiten, Höhen und Tiefen.
Für mich sind Gefühle wie Wellen. Sie kommen, sie gehen. Und du entscheidest selbst, auf welcher du surfst. 🌊
Das bedeutet nicht, dass manche Gefühle falsch oder schlecht sind. Sie alle wollen dir etwas zeigen. Sie sind Wegweiser.
Und vielleicht ist genau das die Erinnerung, die ich selbst gebraucht habe: Ich darf glücklich sein, ohne dass eine andere Person dafür verantwortlich ist. Ich darf mein aktuelles Leben und den Moment genießen und mich trotzdem gleichzeitig auf all die Wunder freuen, die noch kommen mögen. ✨
Ich alleine entscheide, wie ich mich fühlen will.
P. S. Ich muss zwar nichts beweisen, aber ich glaube, das Foto spiegelt genug wider, wie sehr ich mein Leben feier.



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